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Ein Shogun ist jeder erwachsene, männliche
Nachkomme eines Hauses bis in die 7. Generation. Er hat Mitstimmrecht bei
der Innerfamiliären Abstimmung im Rat der Shogun, wenn er Herr des
Hauses ist, also der Führer aller Shogune dieses Hauses, kann er sogar,
sofern sein Haus zu den ersten sieben gehört, einen Sitz im Rat der
Seiitaishogune erlangen.
Shogune
sind die Mächtigen des Reiches. Sie sind die Spieler des Spiels des
Rates und Herren über grosse Besitztümer und viele Menschen.
Als einzige dürfen sie auch Samurai in ihre
Dienste nemen. Alle ihm Untergebenen befolgen alle seine Befehle, und wenn
sie ihren Tod bedeuten, ohne grosses Zögern.
Man kann sagen, dass der Shogun die beneidenswerteste
Position der Tsurannischen Gesellschaft innehat, aber geanu dort stecken
die grössten Gefahren. Er wird von anderen Shogunen beneidet und ein
Shogun, der nicht allzeit bereit und auf der Hut ist, kann nur allzuleicht
ein Opfer des Spiels des Rates werden, was ihm warscheinlich das Leben
kostet.
Ausserdem steht ihm die Wahl seiner Frau nicht
total frei, sondern das Wort seines Vaters, das des Herren seines Hauses
und sein eigenes sind in dieser Frage gleichberechtigt. Stimmt einer dagegen
darf die Heirat nicht stattfinden. Das ist aber meistens kein Problem,
da sich Shogune oft Meträssen hält, denen sogar ein offizieller
Rang neben der Ehefrau eingeräumt wird.
CHARAKTERERSCHAFFUNG:
Vorschriften für das verteilen der Attribute
und Fertigkeiten gibt es keine, dafür sind die Shogune zu unterschiedlich.
Man sollte aber darauf achten, dass ein dummer Shogun das recht tötliche
Spiel des Rates nicht lange überleben wird.
DAS SPIELEN EINES SHOGUNS:
Einen Shogun zu spielen ist eine echte Herausforderung.
Man lebt zwar in einem konfortablen Heim (mehr zu grösse und Austattung
siehe im Kapitel Das Anwesen eines Shogun), reist
aber vielleicht trotzdem durch die Welt. Der Shogun stellt einen zentralen
Dreh- und Angelpunkt für die Spielercharaktere da, die ihn als Herren
gewählt haben.
Doch ein Shogunspieler muss immer auf der Hut sein.
Er muss schnell lernen das Spiel des Rates zu spielen und in ihm zu überleben.
Er kann einen Supai an seiner Seite haben, der
ihm dabei hilft, oder einen Samurai, der ihn
dabei am Leben erhält.
Eine Gruppe die um einen Shogun aufgebaut ist,
kann tief in die Intriegen und Spannungen des Tsuranuannischen Reiches
eintauchen und wahrhaft epische Abenteuer erleben.
Alle anderen Gruppenkombinationen tun sich allerdings
schwer mit dem Shogun. Er verachtet alle Grauen Krieger und Ronin. Für
ehrlose Verbrecher hat er nichts übrig und Sklaven übersieht
er mit grosser Vorliebe.
Wenn du also einen Shogun spielen willst, solltest
du auf die Gruppenaufteilung achtgeben, und auch nicht die NSC's vergessen
über die du gebietest.
Und genau da tut sich ein weiteres Problem des
Shogunspielens auf. Ein Shogunspieler sollte mit Macht umgehen können,
die er reichlich besitzt. Tut er das nicht, sollte der Spieleleiter mit
voller Härte zurückschlagen. Mordkomplotte von der tyrannisierten
Dienerschaft, beleidigte Händler und tödliche gesellschaftliche
Fallen sollten die Folge von allzu exessiven Machtgebrauchs sein. Und wer
aus Unachtsamkeit stirbt ist selbst schuld...