GÖTTER UND PRIESTER
http://rivendell.fortunecity.com/nemesis/767/goetter.htm Version 11-02-99
„Die Götter drehen das Rad des Lebens auf das wir alle gebunden sind.“
- BUSHIDO, Kapitel 1, DER WEG
„Wenn aber die Götter unseren Glauben benötigen, so sind sie von uns abhängig. Sind sie es, so drehen wir durch sie das Rad auf das wir gebunden sind.“
- Der Weise Phin-Fu

Die Schöpfungslegende
Die alten Götter
Die heiligen Schriften berichten von einer Zeit lange vor der Ankunft.
Am Anfang war nur das reine Chaos und die Essenz dieses Chaos war das was wir heute Kenburchi nennen. Kenburchi war weder gut noch böse, er erschuf und zwerstörte gleichermassen.
Doch dann tauchte eine neue Kraft im Ur-Universum auf, die Kraft des Guten in der Form des späterern Gottes Chochocan und er verlieh dem sich ständig neu erchaffenen Universum einen Sinn. Woher diese Initialkraft kam ist unklar, vielleicht hat Kenburchi sie erschaffen, vielleicht bedingen sich diese beiden Kräfte auch gegenseitig.
Chochocan war nicht der Feind seines Bruders Kenburchi, doch der Sinn war dem reinen Chaos überlegen, und so entstand aus der Verbindung des Leben und Sterbens mit dem Sinn hinter allem eine Reihe von Folgekräften, die wir heute als die Kräfte der Geburt und des Todes in Form der Götter Lulondi und Turakama.
Doch das Chaos des Kenburchi war weiter ein Quell der Inspiration und Schöpfungskraft, denn selbst jetzt, wo Turakama alles dem Leben entriss und es an Lulondi weiterreichte der es wieder in neuer Form ins Leben zurückschickte, entstand unaufhörlich Neues das durch die entstehende Ordnung in bleibende Bahnen gepresst wurde.
Das Universum begann zu entstehen und wurde immer statischer, so dass sich die Urkraft Kenburchi in immer mehr Teilkräfte zerlegte, die Chochocan dann in die richtigen und sinnvollen Bahnen lenken konnte.
Als das Wasser sich aus der Leere erhob war das die Geburt von Tiralni, dem Gott des Meeres und des Windes und als das Land eine Verbindung zwischen den unterschidlichen Elementen schuf erhob sich Shugh-Lag, der Gott der Verbindung, und sammelte das Leben das Lulondi unaufhörlich gebar um sich.
Schliesslich verschmolzen das Leben zu einer einzigartigen Kreatur, die Intelligent war, und mit ihr entstanden Juran der Gott der Gerechtigkeit, Jastur der Kriegsgott, Hantukama der
Bewahrer und Lashima die Göttin der Weisheit.
Diese Götter wurden zu den 10 hohen Göttern Kelewans, und mit der Zeit entwickelten sich aus den verschiedenen Lebensanschaungen der dominierenden, nämlich intelligenten Spezies Kelewans die 10 niederen Götter.
Die neuen Götter
Niemand weiss so recht warum die Zivilisation der geheimnissvollen Hochkultur vor der Ankunft unterging, aber sie wurde ganz allmälich schwächer und mit ihnen erlahmten auch ihre Götter.
Die 10 hohen Götter konnten sich halten, wenn auch geschwächt, denn sie representieren sozusagen die Vorstellungen des Universums, doch die niederen Götter zerfaserten zu einem Geflecht reinen Chaos.
Das war die Zeit der Chaoskriege, als das Universum noch einmal formbar wurde und der FEIND Welten erschütterte. Viele von ihnen wurden zerstört und die Überlebenden flohen durch einen Spalt im Raum zu der Welt Kelewan.
Hier angekommen brachten sie ihre eigene Lebensvorstellungen und Überzeugungen mit, und vor allem ihre eigenen Namen. So mussten die alten Götter weichen und neue Gedankenkonstrukte namen die Personalisierung der Kräfte wahr. Der übermächtige Kenburchi teilte sich wieder und wieder und neue 10 niedere Götter waren geboren, die welche wir heute kennen.
Seit dieser Zeit sind die Götter so wie wir sie kennen, und solange wir nicht vergehen werden sie auch so bleiben.

Anderer Glauben

- Die hier aufgeführten Religionen sind nicht weiter ausgearbeitet. Falls jeamnd darauf Lust hat das zu machen soll er mir mailen -
Es gibt auch andere Glaubensrichtungen auf Kelewan und obwohl sie sich gegenseitig ausschliessen funktionieren sie gut nebeneinander. Scheinbar ist ein Glaube solange wahr wie Wesen daran glauben, oder vielleicht gibt es, Salana möge es mir verzeien, auch gar keine Wahrheit.
Alihama
Alihama ist der Eingott der Wüstenbewohner von Tsubar. Er seinem Propheten Mahamat einen sehr gut ausgearbeiteten Gesetztes und Sozialkodex diktiert, den er im Karan genannten heiligen Buch der Alihamagläubigen niedergeschrieben hat.
Die dort aufgeführten Regeln und Gesetzte entsprechend weitgehend dem Koran auf der Erde.
Auch Alihama hat Priester, sie sind aber von normalen Wüstenmenschen kaum zu unterscheiden und kriegen keinerlei vergünstigungen in diesem Leben für ihren Dienst.
Die weisen Elfen des Nordens
In der Thunischen Tundra verehrt man mystische Wesen die man dort Elfen nennt. Sie haben äusserlich viel mit den Elben aus Midkemia gemein, sind aber nicht physisch sondern nur gute Geister der Eiswüste. Man sagt, dass Todgeweite sie sehen können und dass sie die ehrenvoll Verstorbenen zur ewigen Jagd abholen, wärend die deren böse Taten überwiegen ewig in der Eiswüste herumtirren müssen.
Die Normaden haben keine Priester, aber die Stammesältesten, die wei man sagt dem Tod am nächsten sind, führen Dankenszeremonien durch.
Der Glaube der Thuril
Die Thuril glauben an eine Unzahl von Geistern, die sie meist in Tiergestalt verehren. Der oberste Geist ist Manitoo, der in den 'Ewigen Jagdgründen' mit den tapfersten Verstorbenen jagd.
Die Thurillianer haben Schamanen die für sie die Aufgabe der Priester übernehmen und jeweils einem Geist besonders dienen, ihrem Totem. Sie haben einen hohen Status, auch wegen ihrer nicht zu verachtenden Heil- und manchmal auch Zaberkräfte.

Mönche und Priester
Eine jede Glaubensrichtung hat sowol Mönche als Priester, wobei man allgemein davon ausgehen kann, das 10% der Anhänger Priester sind und 90% Mönche. Der grosse Unterschied ist einmal in der Stellung innerhalb des Ordens und andererseits in der Macht der Prister bzw. Mönche. Ein Priester kann durch seinen Gott nämlich ein gewisses quentchen Kraft wirken, wärend der Mönch eher für die Weltlichen Dinge wie Ernährung und Verteidigung zuständig ist. So kommt es auch, dass Priester oft schwächliche Stubenhocker sind (es sei den sie sind auf Wanderschaft) wärend die Mönche oft sowohl Glaubenskrieger sind, als auch die Hauptarbeit im Kloster tun. Dadurch, dass die Mönche diese notwendigen Dienste ihrem Gott und ihrem Tempel erbringen, sind sie oft mit besonderen Vorteilen gesegnet.
Beiden ist aber oft das Zölibat und andere Regeln auferlegt.

Die Macht der Götter und Priester
Die Macht der Götter ist sehr groß, aber vom unbegrenzten weit entfernt. Sie treten aber selten auf, da sie nur durch ihre Priester und Mönche anwesend sind.
Doch auch diese tragen einen Teil der Göttlichen Macht in sich. Diese können sie auf zwei Arten einsetzten:
Göttliche Kraft
Göttliche Kraft durchströmt einen jeden Gläubigen, wie auch die Macht seiner Gläubigen durch jeden Gott strömt. Besonders stark können aber diejenigen von diesem Funken Göttlichen profitieren, die ihr Leben eben diesem geweiht haben. So kann jeder Priester durch seinen Glauben gewisse Arten von Magie wirken. Diese Magie muss mit der Grundüberzeugung des Gottes übereinstimmen und in ein entsprechendes Gebet gebettet sein, oft verlangt der Gott auch einen physischen Dienst (so würde Hantukama seine Heilmelodie nur dann wirken lassen, wenn der Priester den Kranken auch Verbindet und medizinisch versorgt). Die Kräfte die ein Priester so wirken kann ist sehr von seinem angebeteten Gott abhängig und schwierig genau zu bestimmen. Bei jedem aufgeführten Gott ist unter KRÄFTE nachzusehen, in welchem Bereich der Priester zaubern kann, ob und wie das genau aussieht liegt beim Spielleiter. Die besonderen Vorteile der Priester beim zaubern ist. dass sie nur einen Bruchteil der Nebenwirkungen zu tragen haben, wenn mal was schief geht. Dafür sind sie nicht ganz so vielseitig.
Wunder
Neben dieser doch sehr beeindruckenden Macht können Priester und Mönche auch Wunder anrufen. Ein Wunder verlangt, je nach Grösse und Macht, unterschiedlich viel Aufwand und Opfer. Wie diese Opfer und der Aufwand aussieht, hängt stark vom Gott ab (wärend Turakama in starken Fällen schon mal ein Menschenopfer, mindestens jedoch ein Tierofer fordert, würde Chochocan so eines nie anehmen, sondern bevorzugt Opfer wie einen Monat des zurückgezogenen Gebets). Auch die Art und Weise wie das Wunder dann wirkt ist sehr "gottgewollt" und muss nicht unbedingt mit der Orginalformulierung des Gläubigen zusammenhängen. Götter sind sehr launisch und erfüllen auch nicht jedes Wunder, dass von ihnen verlangt wird.
Oft wird als Opfer ein Gebetstor aufgestellt, unter einer grossen Zeremonie und mit viel Trara, da diese aber sehr kostspielig sind, sind sie den ganz grossen Wundern vorbehalten.
Wunder müssen nicht unbedingt unmittelbar oder physisch sein, auch Glück im Kampf, eine gefahrlose Reise oder das Sehlenheil eines Verstorbenen können das Ziel eines Wunders sein.

Charaktererschaffung:
Die 10 hohen Götter Kelewans:
PRIESTER MÖNCHE
GOTT GELD EHRENSTATUS COST GELD EHRENSTATUS COST
Chochocan 100Ø 200% -10% 50Ø 100% 0%
Turakama 1000Ø 150% 500Ø 75%
Lashima 10Ø 80% 40%
Juran 10000Ø 120% 500Ø 60%
Jastur 100Ø 110% 50Ø 50%
Kenburchi -100% -100%
Hantukama 1000Ø 130% 500Ø 70%
Tiralni 1000Ø 100% 500Ø 50%
Shugh-Lag 100Ø 73% 50Ø 42%
Lulondi 50Ø 90% 25Ø 50%

Die 10 hohen Götter Kelewans
Nicht alle Götter sind schon vollständig besprochen. Wird aber bald so sein.
CHOCHOCAN - der Gott des Guten

„Ein Mann muß sein Handeln an seinen Idealen messen. Handelt er untugendhaft und schlecht, so kann er gegen den Willen unseres Herren nicht bestehen.“
- Redensart der Chochocan-Priester
DIE LEGENDE
Chochocan ist der Bruder von Kenburchi und gilt als der höchste der Götter, der Göttervater. Die Legende sagt, das er allen Göttern ihren Platz zugewiesen habe. Er symbolisiert die Reinheit und die höchste Tugend. Lüge und Falschheit ist ihm Fremd, und hilft denen, die im Namen des Guten streiten.
Er kämpft aber nur gegen das Böse, dieser Kampf hat nichts mit Gerechtigkeit oder Wahrheit zu tun.
DIE PRIESTER
Die Priester des höchsten Gottes hatten einmal eine zentrale Rolle in der Gesellschaft gespielt, aber im laufe der Jahrhunderte sind sie zu reinen Ritualgängern verkommen. Heute beziehen die Tempel ihren Lebensunterhalt mit sinnlosen Ritualen, so wie dem Segnen von Heiligen Hainen.
Das heißt nicht, das die Priester reine Müßiggänger sind. Sie treten an jeder Stelle so Vorbildhaft und Gut wie möglich auf und lassen keine Gelegenheit aus gegen die böse Seite der Menschen zu wettern. Jedoch hat ihr Gott und ihr Orden stark an Einfluß verloren (wahrscheinlich weil ihre Ziele so schwer zu verwirklichen sind) und hinter der Hand wird in den hohen Schichten der Gesellschaft der Kopf über sie geschüttelt. Für die Bevölkerung sind sie jedoch die Versinnbildlichung ihrer Ideale und werden von ihr sehr geachtet.
KRÄFTE
Die Kräfte der Chochocan-Priester sind sehr stubtil und geheimnisvoll. Sie müssen sich zwar ausschlieslich auf Fluch und Segen beschränken, aber dieses Feld, das doch auf den ersten Blick sehr schwach erscheint, ermöglicht warhaft unbegrenzte Möglichkeiten ("Du sollst bei jedem Gewitter vom Biltz getroffen werden" - mehrfach Brillant), aber nur solange es dem Guten dient (dem wirklich Guten, wobei man sagen kann, je mächtiger der Zauber, desto stäker werden die moralischen Masstäbe angelegt). Das Risiko des Zaubers bestimmt der Spieleleiter, wobei es aber bei Segen so gut wie immer im Geschickten Bereich bleibt, und bei Fluch selten über den Guten Bereich hinaus geht (in stärkeren Fällen gewährt Chochocan den Zauber einfach nicht).
MÖNCHE
Die Mönche Chochocans ziehen durch die Lande oder leben in Klöstern. Ihr erklärtes Ziel ist es, dem Guten zum Sieg zu verhalfen, und dass tun sie auch, entweder auf Wanderschaft oder indem sie im Kloster beten. Ein Mönch Chochocans wird jedem helfen, dessen Seite er für Gut erachtet und jeden bekämpfen den der für Böse hält (ihr Weltbild ist ziemlich eingeschränkt).
VORTEIL
Die dem Guten Gott folgen haben auch sein Wohlwollen, und das äussert sich in einem Schutz vor böser Magie. Wenn also ein Magier den Mönch irgendwie bezaubern will (es sei denn es ist eine Magierin und sie setzt natürliche Magie ein) kann dieser seine Resistenz um zwei erhöhen, allerdings nur solange sein Lebenswandel Gut ist. Andernfalls kann der Gott auch wieder nehmen was er gegeben hat.

TURAKAMA - der Gott des Ehrenhaften Todes

"Ein jeder muss gehen, wir geleiten ihn nur, so wie die natürliche Ordnung es vorsieht."
- Aus dem Glaubensbekenntnis der Turakama-Priester

LASHIMA - die Göttin der Weisheit

JURAN - der Gott der Gerechtigkeit

JASTUR - der Kriegsgott

KENBURCHI - der Gott des Chaos

HANTUKAMA - der Gott des Heilens

TIRALNI - der Gott des Meeres und der Winde

SHUGH-LAG - der Gott der Verbindung von Gegensätzen

LULONDI - der Gott der Bauern, des Wachstums und der Geburt