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Die
Schöpfungslegende
Die alten Götter
Die heiligen Schriften berichten von einer Zeit
lange vor der Ankunft.
Am Anfang war nur das reine Chaos und die Essenz
dieses Chaos war das was wir heute Kenburchi
nennen. Kenburchi war weder gut noch böse,
er erschuf und zwerstörte gleichermassen.
Doch dann tauchte eine neue Kraft im Ur-Universum
auf, die Kraft des Guten in der Form des späterern Gottes Chochocan
und er verlieh dem sich ständig neu erchaffenen Universum einen Sinn.
Woher diese Initialkraft kam ist unklar, vielleicht hat Kenburchi
sie erschaffen, vielleicht bedingen sich diese beiden Kräfte auch
gegenseitig.
Chochocan war nicht der
Feind seines Bruders Kenburchi, doch der Sinn
war dem reinen Chaos überlegen, und so entstand aus der Verbindung
des Leben und Sterbens mit dem Sinn hinter allem eine Reihe von Folgekräften,
die wir heute als die Kräfte der Geburt und des Todes in Form der
Götter Lulondi und Turakama.
Doch das Chaos des Kenburchi
war weiter ein Quell der Inspiration und Schöpfungskraft, denn selbst
jetzt, wo Turakama alles dem Leben entriss und
es an Lulondi weiterreichte der es wieder in neuer
Form ins Leben zurückschickte, entstand unaufhörlich Neues das
durch die entstehende Ordnung in bleibende Bahnen gepresst wurde.
Das Universum begann zu entstehen und wurde immer
statischer, so dass sich die Urkraft Kenburchi
in immer mehr Teilkräfte zerlegte, die Chochocan
dann in die richtigen und sinnvollen Bahnen lenken konnte.
Als das Wasser sich aus der Leere erhob war das
die Geburt von Tiralni, dem Gott des Meeres und
des Windes und als das Land eine Verbindung zwischen den unterschidlichen
Elementen schuf erhob sich Shugh-Lag, der Gott
der Verbindung, und sammelte das Leben das Lulondi
unaufhörlich gebar um sich.
Schliesslich verschmolzen das Leben zu einer einzigartigen
Kreatur, die Intelligent war, und mit ihr entstanden Juran
der Gott der Gerechtigkeit, Jastur der Kriegsgott,
Hantukama
der
Bewahrer und Lashima die
Göttin der Weisheit.
Diese Götter wurden zu den 10 hohen Göttern
Kelewans, und mit der Zeit entwickelten sich aus den verschiedenen Lebensanschaungen
der dominierenden, nämlich intelligenten Spezies Kelewans die 10 niederen
Götter.
Die neuen Götter
Niemand weiss so recht warum die Zivilisation der
geheimnissvollen Hochkultur vor der Ankunft unterging, aber sie wurde ganz
allmälich schwächer und mit ihnen erlahmten auch ihre Götter.
Die 10 hohen Götter konnten sich halten, wenn
auch geschwächt, denn sie representieren sozusagen die Vorstellungen
des Universums, doch die niederen Götter zerfaserten zu einem Geflecht
reinen Chaos.
Das war die Zeit der Chaoskriege, als das Universum
noch einmal formbar wurde und der FEIND Welten erschütterte. Viele
von ihnen wurden zerstört und die Überlebenden flohen durch einen
Spalt im Raum zu der Welt Kelewan.
Hier angekommen brachten sie ihre eigene Lebensvorstellungen
und Überzeugungen mit, und vor allem ihre eigenen Namen. So mussten
die alten Götter weichen und neue Gedankenkonstrukte namen die Personalisierung
der Kräfte wahr. Der übermächtige Kenburchi
teilte sich wieder und wieder und neue 10 niedere Götter waren geboren,
die welche wir heute kennen.
Seit dieser Zeit sind die Götter so wie wir
sie kennen, und solange wir nicht vergehen werden sie auch so bleiben.
Mönche
und Priester
Eine jede Glaubensrichtung hat sowol Mönche
als Priester, wobei man allgemein davon ausgehen kann, das 10% der Anhänger
Priester sind und 90% Mönche. Der grosse Unterschied ist einmal in
der Stellung innerhalb des Ordens und andererseits in der Macht der Prister
bzw. Mönche. Ein Priester kann durch seinen Gott nämlich ein
gewisses quentchen Kraft wirken, wärend der Mönch eher für
die Weltlichen Dinge wie Ernährung und Verteidigung zuständig
ist. So kommt es auch, dass Priester oft schwächliche Stubenhocker
sind (es sei den sie sind auf Wanderschaft) wärend die Mönche
oft sowohl Glaubenskrieger sind, als auch die Hauptarbeit im Kloster tun.
Dadurch, dass die Mönche diese notwendigen Dienste ihrem Gott und
ihrem Tempel erbringen, sind sie oft mit besonderen Vorteilen gesegnet.
Beiden ist aber oft das Zölibat und andere
Regeln auferlegt.
Die
Macht der Götter und Priester
Die Macht der Götter ist sehr groß,
aber vom unbegrenzten weit entfernt. Sie treten aber selten auf, da sie
nur durch ihre Priester und Mönche anwesend sind.
Doch auch diese tragen einen Teil der Göttlichen
Macht in sich. Diese können sie auf zwei Arten einsetzten:
Göttliche Kraft
Göttliche Kraft durchströmt einen jeden
Gläubigen, wie auch die Macht seiner Gläubigen durch jeden Gott
strömt. Besonders stark können aber diejenigen von diesem Funken
Göttlichen profitieren, die ihr Leben eben diesem geweiht haben. So
kann jeder Priester durch seinen Glauben gewisse Arten von Magie wirken.
Diese Magie muss mit der Grundüberzeugung des Gottes übereinstimmen
und in ein entsprechendes Gebet gebettet sein, oft verlangt der Gott auch
einen physischen Dienst (so würde Hantukama
seine Heilmelodie nur dann wirken lassen, wenn der Priester den Kranken
auch Verbindet und medizinisch versorgt). Die Kräfte die ein Priester
so wirken kann ist sehr von seinem angebeteten Gott abhängig und schwierig
genau zu bestimmen. Bei jedem aufgeführten Gott ist unter KRÄFTE
nachzusehen, in welchem Bereich der Priester zaubern kann, ob und wie das
genau
aussieht liegt beim Spielleiter. Die besonderen Vorteile der Priester beim
zaubern ist. dass sie nur einen Bruchteil der Nebenwirkungen zu tragen
haben, wenn mal was schief geht. Dafür sind sie nicht ganz so vielseitig.
Wunder
Neben dieser doch sehr beeindruckenden Macht können
Priester und Mönche auch Wunder anrufen. Ein Wunder verlangt,
je nach Grösse und Macht, unterschiedlich viel Aufwand und Opfer.
Wie diese Opfer und der Aufwand aussieht, hängt stark vom Gott ab
(wärend Turakama in starken Fällen schon
mal ein Menschenopfer, mindestens jedoch ein Tierofer fordert, würde
Chochocan
so eines nie anehmen, sondern bevorzugt Opfer wie einen Monat des zurückgezogenen
Gebets). Auch die Art und Weise wie das Wunder dann wirkt ist sehr "gottgewollt"
und muss nicht unbedingt mit der Orginalformulierung des Gläubigen
zusammenhängen. Götter sind sehr launisch und erfüllen auch
nicht jedes Wunder, dass von ihnen verlangt wird.
Oft wird als Opfer ein Gebetstor aufgestellt, unter
einer grossen Zeremonie und mit viel Trara, da diese aber sehr kostspielig
sind, sind sie den ganz grossen Wundern vorbehalten.
Wunder müssen nicht unbedingt unmittelbar
oder physisch sein, auch Glück im Kampf, eine gefahrlose Reise oder
das Sehlenheil eines Verstorbenen können das Ziel eines Wunders sein.
Charaktererschaffung:
Die 10 hohen Götter Kelewans:
| PRIESTER | MÖNCHE | |||||
| GOTT | GELD | EHRENSTATUS | COST | GELD | EHRENSTATUS | COST |
| Chochocan | 100Ø | 200% | -10% | 50Ø | 100% | 0% |
| Turakama | 1000Ø | 150% | 500Ø | 75% | ||
| Lashima | 10Ø | 80% | 5Ø | 40% | ||
| Juran | 10000Ø | 120% | 500Ø | 60% | ||
| Jastur | 100Ø | 110% | 50Ø | 50% | ||
| Kenburchi | 1Ø | -100% | 1Ø | -100% | ||
| Hantukama | 1000Ø | 130% | 500Ø | 70% | ||
| Tiralni | 1000Ø | 100% | 500Ø | 50% | ||
| Shugh-Lag | 100Ø | 73% | 50Ø | 42% | ||
| Lulondi | 50Ø | 90% | 25Ø | 50% |
Die
10 hohen Götter Kelewans
Nicht alle Götter sind schon vollständig
besprochen. Wird aber bald so sein.
CHOCHOCAN
- der Gott des Guten
TURAKAMA - der Gott des Ehrenhaften Todes
LASHIMA - die Göttin der Weisheit
JURAN - der Gott der Gerechtigkeit
KENBURCHI - der Gott des Chaos
HANTUKAMA - der Gott des Heilens
TIRALNI - der Gott des Meeres und der Winde
SHUGH-LAG - der Gott der Verbindung von Gegensätzen
LULONDI - der Gott der Bauern, des Wachstums und der Geburt